Zwei Arten von Menschen

Manchmal glaube ich, es gibt tendenziell wirklich nicht mehr als zwei Arten von Menschen auf der Welt. Diejenigen, wegen denen Dinge ins Stocken geraten. Und diejenigen, die Chaos verbreiten. Diejenigen, die niemals einen halben Gedanken mit anderen teilen würden. Und diejenigen, die noch nie etwas anderes gemacht haben. Diejenigen, die den Moment zwischen dem Denken und dem Machen unnötig lange hinauszögern. Und diejenigen, die keine Zeit verlieren und einfach loslegen. Und beide werden in die Welt geworfen und müssen jetzt zusehen, wie sie mit sich und dem anderen fertig werden.

Und weil wir alle nicht die gleiche Sprache sprechen und unter unterschiedlichen Bedingungen herangewachsen sind, tun wir so, als würden die Vor- und Nachteile beider Arten von Menschen doch irgendwie auf der Hand liegen. Aber das tun sie nicht. Ist das nicht grauenvoll, aufregend und wunderbar?

2 Monaten ago

1 Comment

  1. Denn et jitt zwei Zoote Minsche:
    Die Hungrije un die Satte
    Die Satte, die sin stets zo Huus
    Hungrije jonn erus

    Zwei Zoote Menschen – Brings, 1991

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